Donnerstag, 20. September 2012

waldorfschule unter der lupe

seit einer woche ist hier unten wieder frühes aufstehen angesagt: ferien sind um, schule läuft wieder.

eigentlich eine gute gelegenheit, um mal ganz fix aufs erste schuljahr in der waldorfschule zurückzublicken:
- die kinder haben englisch und französisch
- alle können stricken, dank der handarbeitsstunden
- musik ist ein großes thema
- kunst auch
- eurythmie-kleidchen und -schläppchen tragen auch die jungs
- einmal die woche geht's raus in die natur
- es gibt sogar lehrer, die nicht mit wirrem haar durch die gänge schweben
- die kinder haben tatsächlich lesen und schreiben gelernt
- rechnen auch
- und alles ganz ohne peitsche


dufte, oder?

Kommentare:

fraupanne hat gesagt…

ich selbst war kein waldi, hatte aber viele freunde dort und bin sehr gern zu klassenspielen, konzerten, monatsfeiern und adventsbasaren gewesen. fast alle haben aber vor der oberstufe auf staatliche schulen gewechselt, weil ihnen das oberstufensystem auf der waldorfschule zu unausgegoren war, plötzlich wurde es ernst und in wenig zeit musste wahnsinnig viel erarbeitet werden.
hab mich nicht fundiert mit steiner auseinandergesetzt, weiß aber dass ich in einigem partout nicht mit ihm übereinstimme und mir seine teilweise antisemitischen ein mulmiges gefühl bereiten.
und trotzdem finde ich viele grundgedanken so wichtig und wertvoll, dass ich mir auch vorstellen könnte dass mir das modell für kindergarten und schule am ehesten entspricht, vor allem wenn die ortsansässige einrichtung ihre eigenen schwerpunkte setzt.
mein wort zum sonntag ; )

mito. hat gesagt…

wir sind keine waldis, nie gewesen. und du hast völlig recht, dass waldis und steiner in vielerlei hinsicht alles andere als unproblematisch sind.
haben aber auch viel über die regelschulen hier bei uns in bayern gehört. und über völlig überforderten schüler, lehrern, eltern.
danke für dein wort zum sonntag!