Freitag, 7. August 2015
Montag, 27. Juli 2015
feuilleton_izzztisches
an lyrik führt kein weg vorbei. den eindruck habe ich schon lang, auch wenn ich mich schon ebenso lang frage, warum das so ist. und natürlich liegt mir immer wieder auch das stammtischgewäsch zum thema auf der zunge. spare ich mir heute aber.
stattdessen habe ich mir überlegt, feierabend-lyriker zu werden. das werde ich in interviews mit den top-feuilletonisten von zeit/faz/sueddeutsche selbstredend verschweigen. für hinweise im vorfeld auf lyrik-verlage bin ich sehr dankbar...
stattdessen habe ich mir überlegt, feierabend-lyriker zu werden. das werde ich in interviews mit den top-feuilletonisten von zeit/faz/sueddeutsche selbstredend verschweigen. für hinweise im vorfeld auf lyrik-verlage bin ich sehr dankbar...
Freitag, 17. Juli 2015
in der servicewüste
war gestern ganz in der nähe bei einem fahrradladen. von einer obdachloseninitiative gemacht. homepage sah schön aus, dachte, die könnten mir sicher helfen und ich ihnen ja irgendwie auch. ich wollte ja nur zwei kleine schrauben.
drinnen dann ein mensch hinterm tresen, der aussah wie ein silberrücken-gorilla und sich auch ähnlich aufführte. er gab kurze, abgehackte laute von sich, sein blick ließ mir das blut in den adern gefrieren. und seine hilfsbereitschaft war ungefähr so groß wie ein staubkorn. nur 1 meter 50 von mir entfernt die offene werkstatt, voll von mechanikern, die sich entweder nicht trauten, kingkong zu stören oder denen es genauso egal war, was ich wollte. ich bezahl sie natürlich auch, die schrauben, sagte ich. nix, brüllte der affe, grunzte und wischte sich mit seiner kranke die schwitzige oberlippe ab. ich machte mich unsichtbar und zog von dannen. raus aus der servicewüste und rein in die mittagshitze...
drinnen dann ein mensch hinterm tresen, der aussah wie ein silberrücken-gorilla und sich auch ähnlich aufführte. er gab kurze, abgehackte laute von sich, sein blick ließ mir das blut in den adern gefrieren. und seine hilfsbereitschaft war ungefähr so groß wie ein staubkorn. nur 1 meter 50 von mir entfernt die offene werkstatt, voll von mechanikern, die sich entweder nicht trauten, kingkong zu stören oder denen es genauso egal war, was ich wollte. ich bezahl sie natürlich auch, die schrauben, sagte ich. nix, brüllte der affe, grunzte und wischte sich mit seiner kranke die schwitzige oberlippe ab. ich machte mich unsichtbar und zog von dannen. raus aus der servicewüste und rein in die mittagshitze...
Freitag, 3. Juli 2015
das radl und ich
so was blödes: gestern ist mir auf der rückfahrt der reifen kaputtgegangen. zum glück ging's da gerade bergauf, runter hätte ich mich vermutlich voll auf den pinsel gelegt. hat zweimal plop gemacht, und platt war das ding. hab mein geliebtes rad dann eben geschoben. und das war sogar schön. hätte mich ja auch aufregen können...
morgens um sieben war die welt noch in ordnung...
morgens um sieben war die welt noch in ordnung...
Freitag, 26. Juni 2015
bundesjugend-horror
jetzt will eine mutti doch tatsächlich eine petition einreichen, um die bundesjugendspiele abzuschaffen... das da nicht schon früher wer drauf gekommen ist.
mir fiel dazu noch ein, dass es damals, als ich noch zur schule ging, neben der leichtathletik-variante zumindest in nrw auch eine schwimm-version dieser horror-veranstaltung gab.
im freibad stank es nach delial und pommes, dazwischen lauter kinder mit sonnenbrand, fast alle aufgeregt oder völlig verängstigt. abgesehen von den sportskanonen natürlich, die es gar nicht abwarten konnten, endlich in die verchlorte brühe mit rasenschnitt oben drauf zu springen. die jungen in kneifenden blauen badebuxen, die mädels in roten badeanzügen. und alle mit superengen badekappen auf dem kopf. die sportlehrer, wie sonst an der tartanbahn, auch hier im schwimmbad mit zigarette in der hand und mit augen nur für die größeren mädchen. es war einfach schrecklich. und entwürdigend.
Vergleiche hierzu auch dies...
mir fiel dazu noch ein, dass es damals, als ich noch zur schule ging, neben der leichtathletik-variante zumindest in nrw auch eine schwimm-version dieser horror-veranstaltung gab.
im freibad stank es nach delial und pommes, dazwischen lauter kinder mit sonnenbrand, fast alle aufgeregt oder völlig verängstigt. abgesehen von den sportskanonen natürlich, die es gar nicht abwarten konnten, endlich in die verchlorte brühe mit rasenschnitt oben drauf zu springen. die jungen in kneifenden blauen badebuxen, die mädels in roten badeanzügen. und alle mit superengen badekappen auf dem kopf. die sportlehrer, wie sonst an der tartanbahn, auch hier im schwimmbad mit zigarette in der hand und mit augen nur für die größeren mädchen. es war einfach schrecklich. und entwürdigend.
Vergleiche hierzu auch dies...
Montag, 22. Juni 2015
neues vom acker
zzzeit für einen blick auf unser gemüsebeet. alles gedeiht prächtig, die ersten salate sind bereits verspeist. könnten nur ein wenig mehr sonne gebrauchen, die lieben leckereien!
Montag, 8. Juni 2015
im land des lächelns
ach, das zugfahren macht spaß. vor allem, wenn du schon nach einer station aus- und in den bus umsteigen musst. der bringt dich zwar näher ran an die große stadt, braucht dafür aber elend lang. du steigst aus am bahnhof im nirgendwo und triffst auf tausende, die ebenfalls zur arbeit wollen/dürfen/müssen.
das letzte teilstück deines weges macht dich glauben, du befändest dich in in japan. in der u-bahn: deine nase hinterlässt unschöne spuren an der glastür, spitze knie (oder auch etwas vollkommen anderes, das du aber nicht siehst, weil du dich nicht umdrehen kannst) bohren sich in deine kniekehlen, und direkt vor dir steht ein kerl mit einer vom schweiß glänzenden glatze etwa in höhe deines kinns. was willst du machen, so ist es halt, das leben...
das letzte teilstück deines weges macht dich glauben, du befändest dich in in japan. in der u-bahn: deine nase hinterlässt unschöne spuren an der glastür, spitze knie (oder auch etwas vollkommen anderes, das du aber nicht siehst, weil du dich nicht umdrehen kannst) bohren sich in deine kniekehlen, und direkt vor dir steht ein kerl mit einer vom schweiß glänzenden glatze etwa in höhe deines kinns. was willst du machen, so ist es halt, das leben...
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